Notwendiges Wissen

Kategorie: Theorie-Impulse

Lesedauer: 2 Minuten

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Illustration von zwei Personen, die links und rechts neben einer großen Glühbirne auf einem Sockel stehen. Die linke Person hält ein Klemmbrett und hat eine Denkblase über dem Kopf, die rechte Person hält ein Blatt Papier mit Text. Um sie herum befinden sich Symbole wie Zahnräder, Dollarzeichen, Dokumente mit Illustrationen (z. B. eine Rakete) sowie Pflanzen am unteren Bildrand. Das Bild vermittelt den Eindruck von Ideensammlung, Innovation und Geschäftsplanung.

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Im Projektverlauf haben wir uns immer wieder gefragt: Was muss man denn nun eigentlich wissen, wenn man gelingend mit Gruppen arbeiten will? Hier haben wir unsere bisherigen Erfahrungen zusammengestellt. Es wird Dich nicht verwundern, dass Du im Laufe der Zeit das meiste dieser Wissensbestände mindestens in Kurzform hier auf der Website findest. Denn das ist ja ein wesentliches Ziel der Website: Das notwendige Basiswissen für die Arbeit mit Gruppen bzw. Gruppenarbeit aufzuarbeiten.  

Die folgenden Wissensbestände halten wir für elementar, um gelingend mit Gruppen arbeiten zu können. Auf die Kompetenzen, die Gruppenarbeiter*innen mitbringen sollten, gehen wir an anderer Stelle genauer ein. 

Gruppenarbeiter*innen sollten unserer Erfahrung nach wissen 

  • welche Gemeinsamkeiten Gruppen aufweisen, wie sie unterschieden werden können und was Gruppen kennzeichnet; 
  • was der Unterschied zwischen der Arbeit mit Gruppen und einer methodisch eingesetzten und institutionell geplanten Gruppenarbeit ist; 
  • was soziale Dynamik in Gruppen ist und was diese kennzeichnet. Dies umfasst die folgenden Themen: 
  • persönliche Ziele und Gruppenzielpool, 
  • Gruppenprozesse, 
  • Gruppenphasen und -entwicklung, 
  • Gruppenebenen und (Beziehungs-)struktur. 

Außerdem konnten wir als wichtige Querschnittsthemen die folgenden Themenfelder identifizieren, in denen sich Gruppenarbeiter*innen unbedingt auskennen sollten: 

  • Partizipation 
  • Emanzipation und Autonomie 
  • Ressourcenorientierung 
  • Konzeptionelle Arbeit an (Wirkungs-)zielen 
  • Methodenrepertoire zur Gestaltung von Gruppen 
  • Techniken zu professionellen Beobachtungs- und Reflexionsmöglichkeiten 
  • Berufsethische Prinzipien 

Doch damit nicht genug! Hinzu kommen noch zielgruppenspezifische Wissensbestände: Denn natürlich macht es einen Unterschied, ob Du mit Kindern, Jugendlichen, jungen oder alten Erwachsenen arbeitest, ob deine Zielgruppe (potenziell) von Diskriminierung betroffen ist, welche Rolle das Thema soziale Ungleichheit oder Inklusion spielt usw. 

Wir haben einige dieser Querschnittsthemen für die Gruppenarbeit im Projektverlauf in Workshops behandelt. Die Präsentationen und Handouts mit Hinweisen zu weiterführender Literatur und hilfreichen Links findest Du hier: Praxis

 Reflexionsfragen: 

  • Welche dieser angesprochenen Konzepte und Begriffe sind Dir bekannt, welche unbekannt? 
  • Bei welchen würdest Du gerne Dein Wissen auffrischen? 
  • Welche spezifischen Wissensbestände wären im Hinblick auf Deine Zielgruppe von besonderer Relevanz? 

 

Wenn Du Dir zu einem der Themenbereiche mehr oder spezifischeres Wissen für die Gruppenarbeit wünschen würdest, kontaktiere uns gerne über das Kontaktformular (klicke hier, um auf das Kontaktformular zu gelangen). Vielleicht finden wir eine Gelegenheit, eine Veranstaltung dazu zu organisieren oder mindestens einen neuen Beitrag für die Website zu erstellen. 

 


Weitere Artikel


  • Illustration einer Hand mit einer transparenten Kugel, in der sich die Umgebung spiegelt. Die veränderte Perspektive macht sichtbar, dass Wirklichkeit auf unterschiedliche Weise betrachtet werden kann. Das Bild steht für Reflexion, den Blick auf das eigene Handeln und das bewusste Nachdenken über Erfahrungen, Haltungen und Lernprozesse.

    Reflexionsfragen nach Gruppenstunden

  • Abschlussveranstaltung des Projekts „Gruppenarbeit stärken!“

  • Abstrakte Illustration auf hellblauem Hintergrund. In der Bildmitte befinden sich mehrere transparente, kreisförmige Ringe in zarten Rosa- und Blautönen, die konzentrisch angeordnet sind und nach außen hin größer werden. Von unten führt eine dunkelgraue Leiter in die Kreise hinein und endet etwa in deren Mitte. Das Bild vermittelt den Eindruck eines Weges oder Zugangs zu einem zentralen Ziel, einer Idee oder einer neuen Ebene. Es enthält keinen Text.

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