Abschlussveranstaltung des Projekts „Gruppenarbeit stärken!“

Kategorie: Transfer & Reflexion

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Vier Jahre „Gruppenarbeit stärken!“

Gruppenarbeit ist ein zentrales Handlungsfeld der Kinder- und Jugendarbeit sowie der Jugendsozialarbeit. Sie eröffnet Räume für Beteiligung, gemeinsames Lernen, soziale Erfahrungen und demokratische Prozesse. Gleichzeitig stellt sie Fachkräfte vor die Aufgabe, Gruppen professionell zu gestalten, Entwicklungsprozesse zu begleiten und unterschiedliche Bedürfnisse zu berücksichtigen.

Mit dem Projekt „Gruppenarbeit stärken!“ wurde in den vergangenen vier Jahren daran gearbeitet, die Qualität und Sichtbarkeit von Gruppenarbeit zu fördern. Im Mittelpunkt standen Qualifizierung, fachlicher Austausch, Vernetzung und die Weiterentwicklung gruppenpädagogischer Praxis. Die Abschlussveranstaltung bietet die Gelegenheit, auf diesen Prozess zurückzublicken und die dabei gewonnenen Erfahrungen gemeinsam auszuwerten.

Einblicke in Projektpraxis und wissenschaftliche Begleitung

Die Veranstaltung verbindet Praxis, Wissenschaft und fachpolitische Perspektiven. Neben einem Bericht aus dem Projekt werden Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung vorgestellt. Damit werden sowohl die Erfahrungen der beteiligten Fachkräfte als auch die wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Bedeutung und Weiterentwicklung von Gruppenarbeit sichtbar gemacht.

Darüber hinaus wird ein Blick auf die Entwicklungen geworfen, die sich aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre für die zukünftige Praxis ergeben. Die Veranstaltung richtet sich an projektbeteiligte Personen, Trägervertretungen, an Gruppenarbeit interessierte Fachkräfte sowie weitere Interessierte aus Wissenschaft und Politik.

Austausch im Gallery Walk

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem direkten Austausch zwischen den Beteiligten. Im Rahmen eines Gallery Walks stellen die beteiligten Gruppen ihre Erfahrungen aus dem Projekt vor. Die Teilnehmenden erhalten dadurch Einblicke in unterschiedliche Praxisansätze, Arbeitsweisen und Entwicklungsschritte.

Der Gallery Walk schafft Raum für Diskussionen über gelingende Rahmenbedingungen von Gruppenarbeit, über Herausforderungen in der Umsetzung sowie über Erfahrungen, die sich auf andere Arbeitsfelder übertragen lassen. Damit wird deutlich, wie vielfältig Gruppenarbeit in der Kinder- und Jugendhilfe ausgestaltet werden kann.

Welche Bedeutung hat Gruppenarbeit für die Professionalisierung Sozialer Arbeit?

Ein weiteres zentrales Element der Veranstaltung ist ein Podiumsgespräch zur Frage, welche Bedeutung Gruppenarbeit für die Professionalisierung Sozialer Arbeit hat. Dabei stehen die Erfahrungen der Projektbeteiligten ebenso im Mittelpunkt wie die Perspektive auf zukünftige Anforderungen an Fachkräfte und Organisationen.

Die Diskussion greift damit eine grundlegende fachliche Frage auf: Welche Kompetenzen benötigen Fachkräfte, um Gruppenprozesse wirksam zu begleiten, Beteiligung zu ermöglichen und gemeinschaftliches Lernen zu fördern? Die Auseinandersetzung mit diesen Fragen macht deutlich, dass Gruppenarbeit weit mehr ist als eine Methode. Sie stellt einen eigenständigen professionellen Zugang dar, der für viele Arbeitsfelder der Kinder- und Jugendhilfe von zentraler Bedeutung ist.

Termin und Teilnahme

Die Abschlussveranstaltung findet am 3. Dezember 2026 von 10:00 bis 14:00 Uhr im futurum Stuttgart statt. Eingeladen sind projektbeteiligte Fachkräfte, Trägervertretungen sowie alle Personen, die sich für die Zukunft von Gruppenarbeit in der Kinder- und Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit interessieren.

Anmelden können Sie sich über den folgenden Link: Abschlussveranstaltung „Gruppenarbeit stärken!“

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Rückblick und Ausblick auf die Zukunft der Gruppenarbeit

Die Abschlussveranstaltung markiert das Ende eines vierjährigen Entwicklungsprozesses und eröffnet zugleich den Blick nach vorn. Sie bietet die Möglichkeit, Erfahrungen zu bündeln, Ergebnisse sichtbar zu machen und gemeinsam darüber nachzudenken, wie Gruppenarbeit auch künftig als wichtiger Bestandteil professioneller Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit weiterentwickelt werden kann. Dabei stehen sowohl die Erkenntnisse aus dem Projekt als auch die Frage im Mittelpunkt, welche Impulse für Praxis, Wissenschaft und Fachpolitik aus den vergangenen vier Jahren mitgenommen werden können.


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